DIE NICHT VERSTANDENE NATUR DER KATZE

Katze

Von Katzen sagt man, dass sie abweisend und nicht sehr gesellig sind. Das ist aber so nicht wahr. Wir glauben dies nur, weil wir uns mit ihren Signalen nicht auskennen bzw. sie fehl interpretieren. Katzen sind eigenartige Wesen, die oft missverstanden werden. Was jedoch tatsächlich hinter dieser Wesensart steckt, die uns manchmal verrückt macht, die jedoch so liebenswert ist, ist eine starke und definierte Persönlichkeit.

Dieses Bild, das wir von den Katzen haben, kommt oft durch den (un)vermeidbaren Vergleich mit dem Hund. Die beiden Tiere können jedoch nicht verglichen werden. Hund und Katze sind unterschiedliche Wesen und können nicht gleichgesetzt werden.

KATZEN SIND NICHT FEINDSELIG, SIE SIND VORSICHTIG. UND KATZEN SIND SEHR ZÄRTLICH.

Wildkatzen jagen allein und können gleichzeitig von anderen größeren Tieren gejagt werden. Daher müssen sie, bevor sie handeln, immer sicherstellen, dass sie das Territorium kontrollieren und dass keine Gefahr auf sie lauert. Deshalb zieht die Katze es vor, aus einer Ecke zu beobachten, bevor sie sich nähert. Zuerst prüft sie und stellt sicher, dass es keine Gefahr gibt. Sobald diese Barriere gebrochen ist, kann eine Katze das liebevollste Tier sein, das Sie je gesehen haben. Eine Katze ist ein zärtliches Tier, aber immer nach ihren Regeln. Sie wird mit ihren charakteristischen Schnurren Aufmerksamkeit und Liebkosungen fordern, aber es wird immer die Katze sein (und nicht Sie), die den entsprechenden Zeitpunkt entscheidet.

 

KATZEN SIND AUCH GESELLIG

Es wird oft gesagt, dass Katzen nicht gesellig sind. Das stimmt jedoch nicht. Katzen sind zwar keine Herdentiere, aber sie können starke affektive Bindungen mit anderen Katzen und mit den Menschen schaffen.

Bei der Domestizierung der Katze kam es auch zu einer Selektion von Katzen, die gegenüber anderen Katzen und gegenüber Menschen tolerant sind, begünstigt durch eine Umgebung, in der das Futter nicht knapp war. So hat sich die Katze daran gewöhnt, ihr Territorium mit anderen Katzen und mit Menschen zu teilen und diese Beziehung auch zu genießen.

Es ist wichtig, dass die Sozialisation oder die Beziehung zu Menschen und anderen Katzen während der ersten acht Lebenswochen beginnt, um zu erreichen, dass die Katze dies ihr ganzes Leben über genießt. Es gibt jedoch genetische Unterschiede im Temperament, und nicht alle Katzen weisen die gleiche soziale Toleranz auf.

KATZEN SIND UNABHÄNGIG, ABER NICHT EINZELGÄNGERISCH

Eine Katze ist unabhängig und sozial flexibel und kann bequem alleine zu Hause sein, genießt aber gleichzeitig auch die Gesellschaft ihres Besitzers. Im Allgemeinen sollte der Besitzer es der Katze erlauben, selbst über den Grad der Interaktion zu entscheiden, die sie mit ihren Mitmenschen pflegen möchte.

Wir müssen verstehen, dass wir das Territorium mit ihnen teilen und daher gegenseitiger Respekt die Grundlage für eine gute Beziehung ist.

For your interest

GIFTIGE UND UNGIFTIGE PFLANZEN FÜR IHRE KATZE

Wenn man über Katzen und Pflanzen spricht, sollte man zunächst klarstellen, dass nicht alle Katzen die gleiche Vorliebe für Pflanzen haben

FALLEN KATZEN IMMER AUF DIE PFOTEN?

Die Fähigkeit der Katzen, auf ihre Pfoten fallen, beruht auf dem sogenannten Drehreflex. Die Kätzchen beginnen ab der dritten und vierten Lebenswoche, diesen Reflex zu entwickeln und perfektionieren ihn um die sechste und siebte Lebenswoche.